Eisenbahnsignale in Österreich

07.11.2026

Von der Pechpfanne zur Führerstandssignalisierung

 

Bahnmedien.at zeichnet die Geschichte des Signalwesens in Österreich von den Anfängen bis heute nach.

Signale sind bis heute für einen sicheren Bahnbetrieb unerlässlich. In den Anfangsjahren der Eisenbahn wurden sie oft mit sehr einfachen Mitteln – wie Fahnen, Scheiben, Pechfackeln oder Laternen – ­abgegeben. Die aus dem Bahnbetrieb kommenden Anforderungen forderten aber bald den Erfindergeist heraus und beflügelten so den technischen Fortschritt. Komplexe mechanisch oder elektrisch betätigte Signalvorrichtungen lösten die einfachen Signalmittel ab. 

Der Einsatz von Starkstrom ermöglichte schließlich effizientere und zuverlässigere technischen Lösungen. Lichtsignale ersetzten die aufwendigen mechanischen Signalkonstruktionen. Hundert Jahre später erfolgt dank der Digitalisierung die Übermittlung von Aufträgen an das Lokomotivpersonal direkt über Anzeigen in den Führerständen. Der Bahnbetrieb gibt Impulse für technische Neuerungen, während umgekehrt technische Innovationen die Einführung neuer und effizienterer Betriebsverfahren erlauben. 

Von dieser steten Wechselwirkung handelt das neue Buch "Eisenbahnsignale in Österreich". Es zeichnet die Geschichte des Signalwesens in Österreich von den Anfängen bis heute nach und behandelt detailliert die Signalisierung der k. k. österreichischen Staatsbahnen und der BBÖ sowie wie jene der Deutschen Reichsbahn und der ÖBB.

Das Buch hat einen Umfang von 544 Seiten im Format 280 x 215 mm und enthält zahlreiche Farb- und SW-Fotos.

Autoren: Stefan Katzenbeisser, Helmut Kramer


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